01 Fahrangst1

„Mit der Bahn ist es doch viel bequemer“, „Fahr du heute, ich fühle mich nicht so gut“, „Durch die Stadt ist es doch viel besser als über die Autobahn“ …

Solche oder ähnliche Aussagen können ein Anzeichen für eine beginnende oder auch schon länger bestehende Fahrangst sein. Ängste – bei sich selber oder bei anderen – sollten immer ernst genommen werden.

Angst kann über einen gewissen Zeitraum verdrängt und unterdrückt werden. Aber Angst sucht sich immer einen Weg, wieder wahr genommen zu werden. Es gibt Aussagen von Pyschologen, die Angst mit einem Bonbon vergleichen: Ein Drops will gelutscht werden, das ist seine Aufgabe. Angst will gefühlt werden, das ist ihre Aufgabe. Uns zeigen, wo etwas in unserem Leben gerade nicht rund läuft.

Natürlich kann „man“ sagen, gut, ich habe Angst beim Autofahren, dann fahre ich halt nicht mehr. Aber wer garantiert denn, dass die Angst sich nicht nach einiger Zeit ein neues Gebiet sucht? Dann vielleicht die Angst, das Haus zu verlassen?

Je eher wir uns mit unserer Angst auseinander setzen, um so eher kann die Angst in Frieden gehen. Manchmal ist es gut, sich für die Auseinandersetzung mit der eigenen Angst Hilfe zu holen.

Ihre Fahrschule in Hannover und Lehrte.