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Leichtes Lernen und gute Konzentration stehen im direkten Zusammenhang
mit hoher Energie im Gehirn.DSC05132Erfolgreiches Lernen beruht darauf, dass ein Lerninhalt
(z.B. Vokabeln, Mathematikformeln, Texte, Verkehrsregeln..) gespeichert wird.

Dabei werden 3 Etappen durchschritten. Zuerst muss der Lerninhalt
vom Ultrakurzzeitgedächtnis
in das Kurzzeitgedächtnis
und danach in das Langzeitgedächtnis gelangen.

Im Ultrakurzzeitgedächtnis halten sich Inhalte besonders kurz auf, etwa 20 Sekunden. Meistens sind das Eindrücke, die wir so nebenbei aufnehmen (sehen, hören, riechen) und für die wir uns nicht sonderlich interessieren. Sie werden uns oft nicht einmal bewusst. Ein Beispiel hierzu: Ein Fahrer fährt (bei grün) über eine Ampelkreuzung. Direkt nach der Kreuzung fragt er sich erschreckt: „War hier eben eigentlich grün?“ Die Situation war nicht wichtig genung, um auf Dauer gespeichert zu werden, denn: Drei bis höchsten fünf solcher Inhalte können wir gleichzeitig aufnehmen und wenn sie von keinerlei Interesse für uns sind, vergessen wir sie gleich wieder. Glücklicherweise, denn sonst würden wir uns in dem Eindrucks-Dschungel in unserem Gehirn gar nicht mehr zurechtfinden.

Sind die Eindrücke aber wichtig, gelangen sie in das Kurzzeitgedächtnis. Das geschieht allerdings nicht automatisch. Das Gehirn muss vielmehr ein Zeichen bekommen dass diese wichtig sind. Dieses Zeichen kann entweder durch mehrmaliges Wiederholen einer Sache gegeben werden oder dadurch, dass wir den Lerninhalt mit besonderem Interesse aufnehmen. Daher gelingt es uns oft besser, für eine Sache zu lernen, die uns interessiert, als den aufgezwungenen Lernstoff für eine Klassenarbeit zu behalten. Sieben bis höchstens neun Speicherplätze stehen dem Kurzzeitgedächtnis zur Verfügung.

Aber auch solche Informationen, die wir aufmerksam und bewusst aufnehmen und die auch ins Langzeitgedächtnis kommen, sind keineswegs vom Vergessen bewahrt. Woran liegt das?
Darauf haben Forscher vor einiger Zeit Antwort gefunden: Wahrscheinlich heißt vergessen nichts anderes, als dass wir den gespeicherten Inhalt nicht mehr abrufen können. Den Vorgang des Lernens und des wieder Abrufens kann man unter anderem dadurch unterstützen, dass wir den Grad der Aufmerksamkeit also Konzentration bewusst erhöhen. Hierzu gibt es viele verschiedene Übungsansätze, z.B. aus der Kinesiologie oder dem BrainGym u.a. die Vernetzung von rechter und linker Gehirnhälfte. Sport treiben, lernen, wie man lernt (lernen, zu lernen), Heilströmen (JSJ), Klopfakupressur (EFT/MFT), Geräte zum Bio-Feedback wie z.B. der PcE-Trainer und vieles mehr gibt uns die Möglichkeit, gegen Lernprobleme gezielt vorzugehen und die Lernfähigkeit zu steigern.

Gute Konzentration ist im Grunde für jede erfolgreiche Aufgabenbewältigung notwendig. Sie beruht im Wesentlichen auf einer ausreichenden Energieversorgung des Gehirns und steht mit dem leichten Lernen und einer hohen Merkfähigkeit im direkten Zusammenhang.

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