Die richtigen Voraussetzungen:

•Der eigene Wille, die Motivation, den Führerschein zu erwerben muss da sein. Aus unserer Erfahrung können wir behaupten: Wird das Projekt „Führerschein machen“ nur von anderen, z.B. Eltern, aufgezwungen, fehlt der Wille zum Lernen und Durchhalten.
Es ist eine Ausbildung und ein Examen wie jede andere Ausbildung. Nehmt den Führerscheinerwerb so ernst wie eure Ausbildung und Schule.

•Das Geld muss bereitliegen bzw. die Sponsoren müssen zahlungsbereit sein. Die Kosten für Klasse B sind abhängig von der Anzahl der benötigten Fahrstunden und liegen so etwa zwischen 1200 bis 2000 €. Das ist natürlich nur ein Richtwert und auch abhängig von der Anzahl der benötigten Fahrstunden. Wer weniger benötigt, sollte glücklich sein, sich nach dem Erhalt des Führerscheins noch einen anderen Wunsch erfüllen zu können. Eine Bezahlung aus der täglichen Haushaltskasse funktioniert erfahrungsgemäß nicht und führt zu Stress der u.a. das Verhältnis zu Fahrschule belasten kann.

•Im eigenen Zeitplan muss der Führerscheinerwerb fest geplant sein und sollte nicht mit wichtigen Abschlußprüfungen kollidieren.

•Auch beim Erwerb in einer Ferienfahrschule bzw. als Kompaktkurs sollten wenigstens 4 Wochen fest für die Ausbildung verplant werden. Besteht die Absicht, den Führerschein in den Ferien/im Urlaub zu machen muss trotzdem 2-3 Monate vorher der erste Beratungskontakt zur Fahrschule aufgenommen werden um die amtlichen Anträge rechtzeitig zu stellen. Lasst Euch nicht auf Versprechungen ein, in einer Woche zum Führerschein zu gelangen. Das kann am Ende teuer werden. Ein normaler Erwerb dauert etwa 3-4 Monate. Wer also pünktlich zum 18. Geburtstag im Besitz des Führerscheins sein will, sollte 4-5 Monate vorher den ersten Kontakt mit der Fahrschule aufnehmen.
Viele Fahrschüler stehen terminlich sehr unter Druck, so dass es Sinn macht, einen Teil der Ausbildung in die Ferien/den Urlaub zu verlegen. Die Buchung eines Kompaktkurses, der innerhalb einer bestimmen, kurz bemessenen Zeit um Prüfungserfolg führen muß, kann aber wiederum Stress bis zur Lernblockade erzeugen. Stress schränkt u.a. die Bewegungen ein, z.B. Schulterblick, verspannt die Muskeln (Beinzittern) und überfordert den Fahrschüler emotional.

•Üben, Üben und noch mal Üben sind der Weg zum Erfolg. Versucht nicht, schon irgendwo und irgendwann Gehörtes auszuprobieren, sondern folgt den Schritten, die der Fahrlehrer vorgibt. Berichte von Freunden und Bekannten über Wichtiges und Unwichtiges sind nicht immer richtig. Übrigens, jeder benötigt eine unterschiedliche Zahl von Fahrstunden.

•Beachtet den Ablauf der einzelnen Ausbildungsetappen:
Die theoretische und praktische Ausbildung sollte parallel laufen. Die Praxisausbildung sollte etwa nach der 3-5 Theoriestunde beginnen. Da die praktische Prüfung erst abgenommen werden darf, wenn die theoretische
Prüfung bestanden ist, sollten Fahrschüler ihren Zeitplan so gestalten, dass spätestens im Zeitraum der Sonderfahrten dieTheorieprüfung ablegt wird.
Die Sonderfahrten liegen am Ende der praktischen Ausbildung, danach führt eine gute Fahrschule einen
praktischen Vortest durch. Die dann noch notwendigen Fahrstunden entscheiden maßgeblich über den Erfolg der Prüfung. Die letzten 2-3 Stunden werden so gestaltet, dass der Prüfling von sich überzeugt ist, die Prüfung zu meistern. Da sollte Geld kein Stressfaktor sein.

Ihre Fahrschule in Hannover und Lehrte.