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so klappts auch mit dem Fahrlehrer

 

•Halten Sie Zoff in Grenzen
Im Fahrschulauto kreisen so allerlei Emotionen. Die Selbstbewussten hören nur das „Gut so“. Die Ehrfürchtigen freuen sich, wenn der Fahrlehrer hinschaut. Die Wissbegierigen sind frustriert, wenn nicht permanent Erklärungen gegeben werden. Einige langweilen sich. Trotzdem beschwert sich kaum jemand während der Ausbildung. Was hält Schüler bei Fahrlehrern, bei denen sie wenig lernen? Und was dürfen Fahrschüler von ihren Lehrern erwarten? Wie und wann äußert man Kritik am Fahrlehrer am besten, damit sich der Zoff in Grenzen hält?
Während der Ausbildung wird viel gesprochen. Der Anteil der Kommunikation ist extrem hoch. Bei den Schülern bleibt jedoch nur ein Bruchteil tatsächlich hängen. Effektiver wären praktische Hilfen, dies ist aber mitunter im Fahrschulauto schwer umsetzbar, weshalb mitunter auch Korrekturen missverstanden werden. Das führt zu Frust auf beiden Seiten – mitunter sogar zu echten Lernblockaden.

Wenn also der Fahrlehrer während der Fahrstunden Fragen stellt, die zur Selbstreflexion anhalten, schulen diese das Gefühl für das Fahrzeug. Fragen könnten zum Beispiel sein: „War dieses Anfahren so in Ordnung?“ oder „Wie war diese Kurvenlinie“ oder „diese Parklücke“. Außerdem sind Fragen die einzige Chance, herauszufinden, wie sich der Fahrschüler fühlt. Das funktioniert deutlich besser, als jeden Handgriff vorzubeten. Zwar sehen wirklich gute Fahrlehrer Schwierigkeiten im Unterricht frühzeitig kommen und bieten sofort Lösungen an. Im Fahrschulauto klingt das so: „Fuß vom Gas“, „mehr bremsen“, „weiter am Lenkrad drehen“. Aber die meisten Schüler setzen das nur gut um, solange der Fahrlehrer die entsprechende Anweisung gibt. Viel effektiver ist es, wenn die Schüler im Auto spüren lernen. Erst dann können sie Probleme, die sie beim Fahren haben, von Problemen mit dem Fahrlehrer oder dem eigenen Körper unterscheiden lernen.
Wie soll jemand, der mit der Koordination der Gliedmaßen Probleme hat, gleichzeitig die Kupplung vorsichtig kommen lassen bzw. halten und schnell am Lenkrad drehen? Oder geradeaus lenken und dabei einen Schulterblick machen, ohne aus der Spur zu kommen? Viele kämpfen auch mit einer Rechts-Links-Schwäche, da gehen Anweisungen natürlich schief.

Schuld ist schnell der Fahrlehrer, der den Schüler nicht fördert. Dabei liegt das eigentliche Problem beim Schüler. Zoff in der Beziehung gibt es vor allem, wenn Erwartungen und Realität aufeinander prallen. Der Fahrlehrer von heute soll Fahrtechnik vermitteln, gleichzeitig aber Psychologe für allerlei Seelennöte sein und eine eventuell falsche Einstellung zur Verantwortung im Straßenverkehr korrigieren. Das Ganze mit möglichst wenig Zeit- und Geldaufwand für den Schüler. Dazu sollte er natürlich auch stressresitent, rhetorisch geschickt und einfühlsam sein. Bei zuviel Einfühlsamkeit finden sich Fahrlehrer aber auch schnell in einem Threat z.B. auf http://www.verliebt-in-den-fahrlehrer.de/ wieder.

Sprechen Sie auftretende Probleme sofort an, vor allem, wenn eine Verkehrssituation nicht
verstanden wurde. Das Zauberwort heißt KOMMUNIKATION.

Ihre Fahrschule in Hannover und Lehrte.